RE: Santiner

#16 von Walker , 16.10.2016 19:38

Hi Peter,

deswegen sage ich ja, dass Vallee und Co. in Teilen sicherlich recht haben. Ich bin mir sicher, dass es auch UFOs gibt die einen geistigen Ursprung haben, d.h. aus dem "Nichts" kommen. Und es gibt auch negative Ausserirdische. Einige Vorkommnisse hängen sicherlich auch damit zusammen (Tierverstümmelungen, Entführungen etc.). Die positiven Besucher geraten dadurch gewissermaßen in Verruf. Das hängt aber mit uns selbst zusammen und mit dem was wir als Menschheit nach außen hin ausstrahlen. Auch das ist ein Teil des Kampfes Gut und Böse. Wir haben es hier mit einem vielseitigen Phänomen zu tun, dessen Erforschung ganze Bücherregale füllen würde, wenn man es ernsthaft erforschen würde.
Den Spielberg-Film fand ich übrigens sehr gut. Einer der wenigen bei dem Außerirdische halbwegs positiv dargestellt werden und nicht als monströse Eroberer. Der derzeitige Ausstoß an Filmen zu diesem Thema ist übrigens ein Spiegelbild unserer Selbst. Es wird gezeigt, was wir als Menschheit tun würden, wären wir an Stelle der Außerirdischen. Und solange das so ist, wird es in absehbarer Zeit auch keine Kontakte oder Massensichtungen geben. Traurig, aber ist wohl so.

Walker  
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RE: Santiner

#17 von Antonius , 29.11.2016 10:17

Hallo, es gibt ein gutes Referat:

Gehe zur Startseite, siehe "Weiteres zum Thema" - "Zukunfstszenarien".

Für mich eine sehr gute Darstellung des Themas.

Viele Freude beim Durcharbeiten.

Im Frieden

Antonius

 
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RE: Santiner

#18 von Walker , 07.12.2016 13:12

Hallo Antonius,

das von dir erwähnte Referat "Zukunftsszenarien" kenne ich ganz gut und es hat mir anfangs sehr gut gefallen. Die Vorstellung dass "unsere" Astronauten bereits umfassende Kontakte zu Außerirdischen hatten, elektrisierte mich! Dazu habe ich später jedoch viel recherchiert und neige mittlerweile stark dazu zu glauben, dass ein großer Teil davon frei erfunden ist, insbesondere das Kapitel "Begegnungen unserer Astronauten mit außerirdischen Raumfahrern".  Die Behauptungen die da aufgestellt werden, sind sogar jetzt, über 20 Jahre später, absolut nicht nachprüfbar. Es gibt bis heute keine andere Quelle, wo auf solche Begebenheiten hingewiesen wird. Der Referent hat es sicherlich nicht selbst erfunden, ist aber wahrscheinlich auf irgendeinen Fantasten reingefallen, der sich für einen NASA-Mitarbeiter ausgab und ihm die ganzen Stories auftischte.  Es gibt jedoch eine ganze Reihe von Argumenten, die dagegen sprechen. Leider wurde hier nicht kritisch hinterfragt. 

Das bedeutet aber nicht, dass die Astronauten überhaupt keine Sichtungen hatten. Irgendwas haben Sie da wohl gesehen. Vereinzelt. Dem wird also vermutlich ein wahrer Kern zugrunde liegen. Zum Beispiel gibt es von den Apolloflügen sogar Fotos, die bis heute ungeklärte Lichter und Strukturen zeigen. Das wird sicherlich auch den Astronauten nicht entgangen sein. Dass es aber irgendwelche Kontakte oder gar Austausch von Mannschaften gab, gehört doch eher ins Reich der Fantasie. Zumal bis auf Gordon Cooper, kein einziger von den inzwischen über 500 im All gewesen Personen irgendetwas über extraterrestrische Begegnungen berichtet hat.  Viele von Ihnen wurden sogar häufig darauf angesprochen und haben stets verneint. Dann müssten alle Raumfahrer gnadenlose Lügner sein. Ich wünsche mir sehr, ich würde irren, aber die Faktenlage spricht für sich.

Gruß

Walker

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RE: Santiner

#19 von Antonius , 16.12.2016 17:30

Raumgeschwister und Erdenmenschen
Hallo Walker, mir ging es so wie Dir. Ich war über diese Aussagen überrascht, konnte es mir jedoch auch nicht so recht vorstellen, was die Begegnungen mit unseren Raumfahrern betrifft.
Wenn es keine konkreten Beweise gibt von einem Ereignis, bleibt es uns überlassen, was und wie wir darüber denken.
Das Vorhandensein der Raumgeschwister und deren Hilfsbereitschaft für die Erdenmenschheit ist eine Tatsache, doch wir Erdengeschwister sind noch nicht so recht in der Lage, uns mit ihnen zu verbinden, obwohl sie den Kontakt zu ehrlichen, offenen, unvoreingenommenen Menschen suchen.
Das liegt auch daran, dass die Menschen kaum wissen, warum sie hier auf der Erde leben. In der Jetztzeit suchen jedoch mehr und mehr Menschen nach dem Sinn und Zweck des Lebens. Ich habe die Antworten auf meine Fragen bekommen - oder selbst erarbeitet, darum gehe ich jetzt mit einem aufbauenden Erkennen und Wissen durch den Tag.
Ich habe nach langer Suche meinen inneren Frieden gefunden und das Gefühl der Freiheit in einem neuen Maß gefunden.
Ich kann mir gut vorstellen, dass es für unsere Raumgeschwister, die in einer anderen Gefühlswelt leben, nicht so einfach ist, wenn sie das Leben der Menschen betrachten, sie erleben, dass die Masse der Menschen nur an der Oberfläche lebt, innerlich verarmt, verwirrt und krank ist. Verstand und Ego beherrschen die Menschen und verhindern die Suche nach dem Wahren, nach ihrem eigenen Inneren.
Was sich derzeit auf Erden abspielt an Lieblosigkeiten, könnte letztendlich zu einer Umkehr im Denken führen - so hoffe ich.
Würde sich das Leben ändern, wenn die Menschen wüssten, dass sie ewig leben und nach diesem Erdenleben eine Fortsetzung auf einer anderen Ebene erfolgt?
Ich kann es mir nicht so recht vorstellen.
Die Raumgeschwister wissen, dass es zu einer irdischen Katastrophe kommt, wenn die Menschen nicht rechtzeitig erwachen.
In der Weihnachtszeit besteht eine kleine Chance, für kurze Zeit in eine andere Gefühlslage zu kommen, wo die Freude, der Frieden, die Liebe wieder eine Möglichkeit bekommen, in den Menschen aufzuflammen.
In diesem Sinn wünsche ich eine besinnliche Advents- und Weihnachtszeit.
Im Frieden
Antonius

 
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RE: Santiner

#20 von Peter , 18.12.2016 12:11

Lieber Antonius,

ich kenne das Referat von Karl Schnelting (ein "alter Fernseh-Hase" und leider schon verstorben) auch schon länger. Mich hat es damals berührt, genau wie vieles andere, was ich bei PsyGrenz lese. Woher er seine Informationen hat - keine Ahnung. Aber es wäre wunderbar, wenn alles darin der Wahrheit entspricht. Genau wie die Durchgaben/Aussagen unserer Raumgeschwister, die man in den Büchern über die Santiner (von Martin Fieber und Hermann Ilg), in den Büchern und Publikationen des Ventla-Verlages und nicht zuletzt auf den Seiten von PsyGrenz findet. Ich wünsche mir von Herzen, dass es so ist, aber seit einiger Zeit habe ich Zweifel, wie man an einigen meiner Beiträge hier im Forum lesen kann und ich traue meinen eigenen Erlebnissen nicht mehr, aber ich schätze mal, das ist menschlich. Wir zweifeln alle von Zeit zu Zeit, aber ich wünschte, die Santiner würden sich wieder melden. Ich versuche jedenfalls offen dafür zu sein und meine inneren Antennen auf Empfang zu stellen.

Ein friedliches Weihnachtsfest wünscht dir und allen anderen hier im Forum
Peter


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RE: Santiner

#21 von larena ( gelöscht ) , 24.08.2017 14:44

DSCI9230.JPG - Bild entfernt (keine Rechte)

santiner?

walze 2.jpg - Bild entfernt (keine Rechte)

wer hat sowas schon gesehen?

nachdem ich mal wieder von zweifel geplagt wurde ob es die santiner wirklich gibt konnte ich gestern beim durchschauen meiner Fotos dieses walzenförmige etwas sehen.

larena

RE: Santiner

#22 von Peter , 24.08.2017 17:00

Ich habe mal zwei zigarrenförmige Flugobjekte gesehen im vorletzten Jahr. Es war Vormittag, klarer blauer Himmel mit ein paar Wolken und ich habe sie eigentlich nur gesehen, weil ich zum Himmel aufschaute und einem Flugzeug nachsah, das in Richtung Flughafen Hannover flog. Das ist bei uns in der Nähe. Ich gucke oft den verschiedenen Verkehrsmaschinen nach. Da näherte sich ein Objekt, das keine Flügel besaß und dann noch ein zweites. Beide flogen hinter dem Verkehrsflugzeug her, bis alle drei nicht mehr zu sehen waren, weil sie hinter den Wolken verschwanden.

Larena, solche Zweifel an den Santinern kenne ich aus eigener Erfahrung. Hatte ich 2016 und hier auch schon mal geschildert. Daraufhin hatte ich etwa ein Jahr lang nichts mehr von ihnen gehört. (Sie drängen sich ja nicht auf) Als ich mich im Dänemarkurlaub im Mai dieses Jahres in einer Kirche, wo ich und meine Frau die einzigen Besucher waren, nach langer Zeit mal wieder auf sie ausrichtete, hatte ich wieder Kontakt. Auch in den Monaten danach hörte ich mehrmals von ihnen.
Ich habe sie 2015 mal gefragt: "Woher weiß ich eigentlich, dass ich mir dieses Gespräch nicht einbilde?"
Ihre Antwort: "Vertraue uns, aber vertraue vor allem dir selbst. Dann wird Friede dein Herz erfüllen, und die Zweifel, die ja ganz selbstverständlich sind, werden weichen. Glaube doch nicht, dass du der Einzige bist, der manchmal an unserer Existenz und an unseren Botschaften zweifelt."

Ich kann heute sagen, dass die Santiner mit ihren Botschaften (sowohl die auf den PsyGrenz-Seiten veröffentlichten Protokolle als auch die, die ich bisher von ihnen bekommen habe) mein spirituelles Leben bereichern. Neulich habe ich zum ersten Mal mit meiner Frau (ganz vorsichtig) darüber gesprochen. Sie kann sich nicht vorstellen, mit Außerirdischen in Kontakt zu kommen, aber sie hat auch bis vor ein paar Jahren noch gar nicht geglaubt, dass es überhaupt Leben außerhalb unseres Planeten geben könnte. Gehörte einfach nicht zu ihren Interessen. Inzwischen haben wir ab und zu Gespräche über dieses Thema.

LG
Peter


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RE: Santiner

#23 von larena ( gelöscht ) , 30.08.2017 21:53

hallo Peter,
ich habe erst heute deine antwort gelesen.
es war das erste mal das ich solch ein objekt fotografiert habe.
das andere ist ja glockenförmig oder eine Stupa wie die turmspitzen auf indischen tempeln.

du hast mich nach paranormalen Erscheinungen gefragt. ich glaube die Bilder, die ich in dies und das eingestellt habe sprechen für sich.
ich habe sie eben nochmal selbst angesehen und durch die Vergrößerung kann man schön sehen das rechts ein durchsichtiger widerlicher kopf aus dem wasser kommt. ob es jetzt paranormale Erscheinungen sind oder der schleier von der 4d welt löcher hat. ich weis es nicht jedenfalls steht etwas darüber in den Protokollen das er schwächer wird.

diese seltsame wolke hat sich von einer sekunde zur anderen plötzlich aufgerichtet. mich erfüllt heute noch eine große erhrfurcht wenn ich diese bilder sehe. in den Protokollen steht auch etwas über engel.

liebe grüße larenaDSCI7654.JPG - Bild entfernt (keine Rechte)DSCI7657.JPG - Bild entfernt (keine Rechte)

larena

RE: Santiner

#24 von larena ( gelöscht ) , 31.08.2017 15:01

hallo Peter,
drachenflieger 6.jpg - Bild entfernt (keine Rechte)das war wohl meine erste Begegnung mit den santinern
warum ich die Drachenflieger fotografiert habe weis ich bis heute nicht
wahrscheinlich war das die antwort auf meinen ruf an unbekannte.
"warum zeigt ihr euch nicht mal, immerhin weis ich das ihr da seid"
immerhin hatte ich zwei jahre vorher meine erste scheibe am himmel gesehen .

das was oberhalb der Drachenflieger zu sehen ist hat mich dann ehrfürchtig das
bild betrachten lassen. das es santiner gibt habe ich erst im Juni 17 erfahren.
das Foto habe ich am 9.4. 17 gemacht

lg larena

larena

RE: Santiner

#25 von Peter , 31.08.2017 15:49

Hallo Larena,

meinst du die weißen Pünktchen im oberen Teil des Bildes und die drei im Dreieck angeordneten Punkte neben dem linken Drachenflieger? Was ist es denn, deiner Meinung nach? Raumschiffe ja sicher nicht, aber könnte es diese unbemannten "Energiekugeln" sein, von denen in Ufologen-Kreisen manchmal berichtet wird?

Liebe Grüße
Peter


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RE: Santiner

#26 von Peter , 31.08.2017 17:06

Nachtrag: In den Erlebnisberichten auf PsyGrenz findet sich ein interessanter Bericht von Hedda Wiebel. Ich kopiere mal hier rein:

Im August 1996 wohnte ich nördlich von Hannover und stand im ständigen Austausch mit einer Freundin über unser spirituelles Leben. Wir sprachen oft über unsere Ziele, besonders dann, wenn es scheinbar im Leben nicht weiterging. An einem Freitagabend war es wieder soweit: Zur gleichen Zeit verspürten wir den Wunsch, uns treffen zu müssen. Wir fuhren zum Steinhuder-Meer und erzählten uns den Frust von der Seele. Doch es reichte einfach noch nicht aus, um erleichtert nach Hause fahren zu können. Infolgedessen lud mich meine Freundin auf einen Abschiedstee bei sich Zuhause ein.

Ich setzte mich auf ihre Terrasse, wartete bis sie mit dem Getränk kam und beschloß, daß wir zum Abschluß des Abends gemeinsam meditieren sollten. Zurückgelehnt im Stuhl bewunderte ich den nächtlichen Sternenhimmel. - Meine Freundin kam mit dem Tee auf einem Tablett aus dem Haus. Plötzlich blieb sie wie versteinert stehen… Rechts, über dem Dach ihres Hauses, war etwas zu sehen, das heller leuchtete als alle anderen Sterne. Sie wies mit einer Hand zum Himmel, schrie fast schon: "Schau, schau!" Für den Bruchteil einer Sekunde konnte ich drei Aufklärungskugeln in Dreieckposition erkennen, dann waren sie verschwunden! - Beide waren wir mehr als erstaunt. Ich sagte ihr, daß ich zu Hause das Protokoll "Nicht von dieser Erde (1)" vom MFK-Berlin lesen würde, in dem Ähnliches, wie das eben erlebte, beschrieben steht. Ob sie mir geglaubt hat, weiß ich nicht, doch es geschehen wirklich noch Zeichen und Wunder. Wir setzten uns in das Gras, um zu beten. Intuitiv fielen uns die passenden Worte dazu ein.

Plötzlich war eine merkwürdige Wolke in der sonst sternenklaren Nacht am Himmel. Nur eine einzige! Wir liefen ins Haus und in die obere Etage, um auch in anderen Richtungen schauen zu können. Doch in der sternenklaren Nacht sahen wir nur diese eine merkwürdige Wolke. - Wir beteten wieder. - Plötzlich verschwand die Wolke.

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RE: Santiner

#27 von larena ( gelöscht ) , 31.08.2017 18:44

hallo Peter,
ich weis nicht was es ist, jedenfalls ist es nicht von dieser welt.
ich habe erst an einen schwarm vögel gedacht, aber die sehen anders aus.
vor ein paar Woche habe ich einen film bei nebadonia gesehen
wo auch diese Lichtpunkte zu sehen waren.

lg larena

larena

RE: Santiner

#28 von Peter , 22.01.2018 07:32

Hier zur Abwechslung mal eine Kurzgeschichte von mir, die im letzten Jahr auch in den UFO-Nachrichten veröffentlicht wurde.

Nur eine Geschichte …?

„Großvater, bitte erzähl´ mir eine Geschichte!“, bat Shiin und klopfte mit der flachen Hand neben sich auf die Matratze.
Der alte Mann lächelte und setzte sich auf die Bettkante, während der Junge zur Seite rückte. Vor zwei Tagen hatte Shiin im Kreis der kleinen Familie – seiner Eltern Shinun und Ka´alita, Großmutter Na´amo und Großvater Setan - seinen fünften Geburtstag gefeiert. Sein gütiger Blick ruhte einen Moment lang auf dem zarten, von hellblondem Haar umrahmten Gesicht des Kindes. „Was für eine Geschichte möchtest du hören?“, fragte er.
„Eine wahre, Großvater. Du wolltest mir doch schon immer erzählen, wie unsere Vorfahren einst nach Terra reisten.“
„Terra?“ Setan zögerte einen Moment. „Also gut, mein Junge“, fuhr er dann fort, „du bist wohl inzwischen alt genug für diese Geschichte. Und im Unterricht deiner Eltern wirst du sowieso demnächst davon hören.“ Setan strich sich das halblange Haar, das dieselbe Farbe wie das seines Enkels besaß, aus der hohen Stirn.
„Terra ist über 4 Lichtjahre von unserem Sternensystem entfernt“, begann er, „aber für unsere Großschiffe ist das kein Problem.“
„Ich weiß“, nickte der Junge eifrig. Setan wusste, dass Shiin sich schon lange für die Raumfahrt interessierte wie sehr viele Kinder auf Metharia.
„Wie haben die Terraner reagiert, als sie unsere Ahnen zum ersten Mal erblickten?“, wollte der Junge wissen.
„Als wir zum ersten Mal über diesem Planeten auftauchten, zeigten wir uns seinen Bewohnern nicht sofort, um bei ihnen keine Ängste auszulösen. Schließlich betrieben die Terraner damals noch keine Raumfahrt. Ihre ersten Fluggeräte, mit denen sie sich in die Luft erheben konnten, erfanden sie erst Jahrtausende später und hatten keine Ahnung, dass es noch andere besiedelte Planeten gab. Viele glauben das noch heute und sind der Meinung, Gott hätte nur sie als einzige intelligente Wesen im ganzen Universum erschaffen.“ Wobei sich ihre Intelligenz in Grenzen hält, fügte er in Gedanken hinzu, und sprach weiter: „Vor dem ersten Kontakt mit ihnen verbargen wir unser Schiff tagsüber in einer dichten Wolke. Nachts dagegen erschien es den Menschen wie eine leuchtende Säule, die ihnen den Weg wies, zum Beispiel, als diese auf der Flucht vor den Ägyptern durch die Wüste zogen. In ihrem heiligen Buch beschrieben sie unser Schiff als aufragende Feuersäule. In Wirklichkeit bewegte es sich natürlich waagerecht vorwärts.“
„Wann war das, Großvater?“, wollte Shiin wissen, als Setan kurz innehielt.
„Vor 4000 Jahren, nach terranischer Zeitrechnung“, erklärte sein Großvater.
„Waren wir Santiner die Ersten, die Terra besuchten?“
Der alte Mann schüttelte den Kopf. „Nein, vor uns waren bereits andere raumfahrende Völker da gewesen. Allerdings nicht immer mit friedlichen Absichten. Wir hatten den Auftrag erhalten, den Bewohnern Terras die universellen göttlichen Gesetze zu überbringen.“
Der Junge nickte. Er kannte sie aus dem Unterricht, den ihm seine Mutter Ka´alita seit letztem Jahr erteilte. Die sieben Hauptgebote – die höchste Intelligenz als Schöpfer anzuerkennen, nicht gegen die Gesetze der Natur zu handeln, den unfehlbaren Logos nicht zu kritisieren, stets mit Ehrfurcht an den Schöpfer und die Schöpfung zu denken, auf den Rat seiner Eltern zu hören, kein Tier zum Vergnügen zu töten und seine Sternengeschwister nicht zu schädigen – wurden den Kindern auf Metharia schon früh beigebracht. Die Menschen des Sonnensystems Alpha Centauri, dessen acht Planeten bis auf einen alle bewohnt waren, lebten danach. Dass die Bewohner anderer Welten diese Gebote nicht kannten, hatte ihn überrascht, als seine Eltern ihm zum ersten Mal davon erzählt hatten.
„Wo fand diese Begegnung statt?“, fragte er.
„Auf einem Felsplateau in einem kleinen Land, das seine Bewohner Israel nennen. Unsere Vorfahren mussten das Volk warnen, nicht zu nah an unser Schiff heran zu kommen.“
Ein feines Lächeln umspielte die Lippen des alten Mannes. „Die Juden hielten unsere Alarmsirene für eine Posaune ihres Gottes Jahwe. Nur einem Mann namens Mose wurde es gestattet, das Schiff zu betreten. 40 Tage lang durfte er bleiben. Auch er hielt unsere Vorfahren für göttliche Wesen. Am Ende erhielt er von ihnen zwei Hartfolien mit dem interplanetarischen Gesetz Gottes.“
Dem Jungen entging nicht, dass sich ein Schatten über die Züge des alten Mannes legte. „Was ist, Großvater?“, fragte er mit besorgtem Gesichtsausdruck.
„Mose zerstörte die Folien in einem Wutanfall, als er zu seinem Volk zurückkehrte und sah, dass sie eine wilde Orgie feierten“, antwortete Setan, „als mein Großvater mir vor nun schon 250 Jahren die Geschichte erzählte, fragte ich mich oft, warum ausgerechnet dieser jähzornige Mann ausgewählt wurde, um mit uns zu kommunizieren. Schon in jungen Jahren hatte er einen Ägypter erschlagen. Nun ja, dieser Mose war eines der wenigen Medien, die es damals im Volk Israel gab. Wir hatten also nicht viel Auswahl, und das Volk hörte auf ihn. Jedenfalls meistens.“
„Er hat die Folien mit den göttlichen Geboten vernichtet?“, fragte der Junge. In seinen blauen Augen spiegelte sich Fassungslosigkeit.
„Ja, aber sie wurden bald darauf aus der Erinnerung neu aufgeschrieben“, erklärte Setan. „Leider in verfälschter Form. Manches wurde weggelassen, anderes hinzugefügt, wie es den Priestern gerade passte. So ist das heilige Buch, in dem von den interplanetarischen Gesetzen berichtet wird, eine Mischung von Wahrheit und Verfälschung. Eigentlich wäre es längst an der Zeit, alles aus den `heiligen Schriften´ zu streichen, was nicht mehr in die heutige Zeit passt. Doch das wagen die Menschen nicht. Wohl auch deshalb ist die Erde, wie sie ihren Planeten nennen, eine Welt voller Gewalt und Betrug, voller Krieg und Elend. Denn vieles davon taten sie einander im Namen ihrer Götter an!“
„Ihrer Götter?“, unterbrach der Junge, „aber es gibt doch nur einen Gott, das kosmische Bewusstsein, das alles durchdringt.“
„Das weißt du, Shiin, aber längst nicht alle Bewohner der Erde!“, erwiderte Setan. „Die meisten von ihnen stellen sich Gott als Person mit menschlichen Charakterzügen vor. Es gibt zwar etliche Religionen auf Terra, dennoch sind alle sieben bewohnten Planeten unseres Sonnensystems spirituell weitaus höher entwickelt als die Erde. Ihr Bild von Gott schließt Liebe und Freude, aber auch Hass, Wut und Eifersucht mit ein. Was unter anderem zu ständigen Kriegen und einer unglaublichen Umweltzerstörung des einst so schönen Planeten Terra führte.“
Setan schwieg einen Moment lang. Er wandte den Kopf und blickte durch das Fenster, das die ganze Wand des kleinen Raumes bildete, hinaus auf die üppige Vegetation, die einen Großteil seines Heimatplaneten bedeckte. Die Siedlung mit dem Haus, das die kleine Familie bewohnte, lag auf dem Rücken eines sanften Höhenzuges. Dahinter erstreckte sich der Strand des einzigen Ozeans, über dem ein beleuchteter Gleiter schwebte, eines der Kleinschiffe, das jede Familie auf Metharia besaß. Mit ihnen ließen sich Raumflüge in Planetennähe durchführen, was von der unternehmungslustigen jüngeren Generation besonders geschätzt wurde. Auf dem einzigen Kontinent bewegten sich viele bei Kurzstrecken mit Hilfe eines Antigravitationsgürtels fort. Die ältere Generation – Santiner, die bereits ein Alter von 200 Jahren und mehr erreicht hatten – benutzte lieber die Schwebebahn, die durch die schönsten Landschaften des Planeten verlief. Für Reisen zu Nachbarplaneten innerhalb der erforschten Bereiche der Galaxie standen große Mutterschiffe zur Verfügung, was von nahezu jedem Bewohner Metharias gern genutzt wurde. Erst vor wenigen Wochen hatte Setans Familie eine solche Reise unternommen. Für Shiin war es ein überwältigendes Erlebnis gewesen, die Weiten des Universums und einige andere Sternensysteme aus der Perspektive eines Raumschiffes beobachten zu können.
Endlich wandte er sich erneut dem Jungen und sprach weiter. „Solange die Juden damals unser Raumschiff vor Augen hatten, bestand Ehrfurcht vor Gott. Doch schon bald, nachdem wir den Planeten verlassen hatten, fielen sie in ihre alten Gewohnheiten zurück, in Mord, Betrug, Sklaverei und viele andere Abscheulichkeiten. Natürlich gab und gibt es auch heute auf Terra viele gute Menschen, doch sind sie – anders als bei uns auf Metharia – in der Minderzahl.
„Aber unsere Vorfahren kamen wieder, oder?“, fragte der Junge.
Setan nickte. „Mehrmals. Schließlich konnten wir Terra doch nicht sich selbst überlassen. Ihre Bewohner lagen und liegen uns immer noch sehr am Herzen. Immer wieder kam es zu Kontaktaufnahmen. Und manche Menschen durften sogar mit unseren kleinen Schiffen mitfliegen oder unsere Mutterschiffe betreten. Man hielt uns stets für Engel oder sogar Götter, die zur Erde hinabgestiegen waren. Nicht nur in dem Land Israel sondern überall auf der Erde. Heute ist es anders. Wenn wir mit unseren Schiffen am Himmel erscheinen, sprechen die Menschen von `Ufo-Sichtungen´.“
„Was bedeutet das Wort Ufo, Großvater?“
„Damit meinen sie unidentifizierte oder unbekannte Flugobjekte.“
Setan streckte den Rücken. Mittlerweile war es so dunkel geworden, dass die Landschaft, in die die Siedlung eingebettet war, nur noch schemenhaft zu erkennen war. Am Himmel blinkten bereits die ersten Sterne, und zwischen ihnen waren die drei Monde Metharias zu sehen.
„Erzähl´ mir noch ein wenig “, bat Shiin.
„Einmal konnten wir einem Mann namens Jona das Leben retten“, sagte sein Großvater. „Dieser Mann war von einem Schiff ins Meer gefallen, das Mare Nostrum. So nannten die Menschen es lange Zeit. Einer unserer Gleiter war in der Nähe und registrierte, was geschehen war. Unsere Vorfahren tauchten und holten Jona an Bord.“
Der alte Mann lächelte. „Als er den Gleiter auf sich zukommen sah, glaubte er, es handele sich um einen großen Fisch und dachte, nun sei es endgültig aus mit ihm. Er war mehr als erstaunt, im Inneren von Menschen in Empfang genommen zu werden. Als wir ihn an Land brachten, erzählte er, er sei von einem Fisch verschluckt und drei Tage später wieder ausgespuckt worden.“
„Und das haben die Leute geglaubt?“, fragte Shiin ungläubig.
Setans Lippen hoben sich zu einem weiteren Lächeln. „Menschen sind bereit, die seltsamsten Dinge zu glauben. Gewöhnlich sprechen sie in solchen Fällen von einem göttlichen `Wunder´. Aber glaube mir, Shiin – was religiöse Menschen als Wunder bezeichnen, lässt sich fast immer naturwissenschaftlich erklären. So wie unsere Existenz. Sie hielten uns für Engel, für Boten Gottes – dabei sind wir genau wie die Bewohner Terras vom göttlichen Bewusstsein geschaffen worden.“
„Und was denken die Erdenmenschen heute über uns ?“, fragte der Junge.
„Die Mehrzahl der Menschen auf Terra weiß nichts von unserer Existenz“, erklärte Setan. „Nur wenige glauben an uns und diese Menschen werden auch noch lächerlich gemacht.“
„Obwohl unser Volk den Terranern nur Gutes getan hat?“, fragte Shiin.
„Ja. Mit einigen wenigen sind wir in geistigem Kontakt“, sagte Großvater, „aber sie haben nicht genug Einfluss, um etwas zu ändern.“
„Warum kehren die Santiner dann nicht auf die Erde zurück und sprechen ganz offen mit den Terranern?“
„Das ist eine verständliche Frage, Shiin, aber wir dürfen nicht in das Weltgeschehen eingreifen“, gab Setan zurück. „Die Entwicklungsgeschichte der Menschheit darf nicht geändert werden. Außerdem würden die Terraner uns als Bedrohung empfinden und sofort angreifen. Sie besitzen inzwischen gefährliche Waffen.“
Eine steile Falte bildete sich auf der Stirn des Jungen. „Aber warum, Großvater?“
„Du meinst, warum sie uns angreifen würden? Es gibt einflussreiche Mächte und Kräfte, die kein Interesse daran haben, dass sich ihr Planet zum Positiven und Guten entwickelt“, antwortete der alte Mann und seufzte. „Das Negative, Zerstörerische findet leider bei sehr vielen Menschen Beifall.“
„Werden sie Terra irgendwann zerstören?“, wollte Shiin wissen. In seiner Stimme schwang Traurigkeit und Besorgnis mit, er setzte sich auf. Setan schüttelte den Kopf und ergriff die Hand seines Enkels.
„Dazu wird es nicht kommen“, sagte er mit fester Stimme. „Wenn die Erde zerstört würde, gäbe es keine Rettung mehr für die Seelen der Menschen. Wir werden die Vernichtung des Planeten verhindern, damit sich die Menschen weiterentwickeln können. Deshalb bewachen wir Terra seit langer Zeit und schützen sie vor dem Einschlagen von Meteoriten oder Kometen, wie es vor langer Zeit einmal geschah. Das ist unsere heilige Mission.“
Es war spät geworden. Der alte Mann legte den Arm um die schmalen Schultern des Kindes und hielt es einen Moment lang umfangen.
„Ich hab dich lieb, Großvater“, murmelte der Junge.
„Ich dich auch, Shiin“, erwiderte Setan. „Zeit zum Schlafen!“
Shiin gähnte und ließ den Kopf aufs Kissen zurücksinken.
„Danke, Großvater. Erzählst du mir morgen noch mehr über die Besuche unserer Raumfahrer auf Terra?“
Setan strich dem Jungen über das Haar und erhob sich.
„Ja, Shiin“, sagte er leise. Vielleicht von Machu Picchu oder Fátima, setzte er in Gedanken hinzu. Er ging zur Tür, über der eine Leuchte den Raum in sanftes Licht tauchte. Setan löschte es durch eine leichte Handbewegung. Die Tür glitt auf und er verließ den Raum.

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RE: Santiner

#29 von larena ( gelöscht ) , 22.01.2018 20:55

die santiner lassen dich nicht los....
schau dir dieses bild genau an, da gibt es einiges zu sehen rechts ist eine große wolke mit turm und links oben
diverse fluggeräte mit rüssel, die beiden nicht getarnten Ufos, die ich gestern eingestellt hatte, sind unten links
zu sehen. außerdem gibt es das noch auf dem gleichen Foto, mein alter bekannter.


santiner einsatz.jpg - Bild entfernt (keine Rechte)s2 (2).jpg - Bild entfernt (keine Rechte)

larena

RE: Santiner

#30 von Peter , 24.01.2018 08:04

die Santiner lassen dich nicht los....

Stimmt, Larena! Wenn man einmal oder mehrmals mit ihnen zu tun hatte, findet man immer wieder zu ihnen zurück.
Zu dem linken Foto: da kann ich nur die beiden Ufos erkennen, deren Bild du am 21. 1. eingestellt hast.


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